Mittwoch, 29. November 2017

Last-minute Adventskalender


Irgendwie geht das alles doch immer wieder recht fix gegen Ende des Jahres, und der Tag des ersten Türchens am Adventskalender ist oft schneller da, als man erwartet hätte. Während ich in den letzten Jahren die Brotzeittüten-Variante (oder wie die Dinger wirklich heißen: Bodenbeutel!) als Verpackungsmethode gewählt und die Beutel über und über mit (sich-dann-langsam-wieder-ablösendem) Washitape dekoriert hatte, wollte ich mich dieses Jahr nicht der Größenrestriktion der Beutel unterwerfen, und nur "Füllmaterial" suchen, das auch klein genug für die Tüten ist.
Deswegen wurde flugs eine Rolle Geschenkpapier (90 cm * 2 m reicht für 24 Päckchen) und Ringelband gekauft, und die Päckchen mit schicken Printables von the29minutemom (gibt es kostenfrei zum Download) dekoriert. Reine Verpackungszeit beläuft sich auf unter einer Stunde, also perfekt geeignet für eine last-Minute-Nacht-und-Nebel-Aktion.
Jetzt muss nur noch der DHL etwas mehr auf Zack sein, damit das Adventskalenderpaket auch rechtzeitig bei dem Beschenkten ankommt...



Samstag, 25. November 2017

Duo vom schottischen Label Rouge Lachs - Gewinnspiel*


*Dieser Lachs wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, weswegen der Beitrag Werbung darstellt.

Wie ihr wahrscheinlich wisst, habe ich durch die Zeit, die ich "auf der Insel" verbringen durfte, meine ganz eigene Beziehung zu Schottland entwickelt. Der Blogname ist an meine Zeit in Glasgow angelehnt, es finden sich hier so einige schottisch-angehauchte Rezepte und ich habe es dieses Jahr tatsächlich geschafft, einen längst überfälligen Trip durch die Highlands zu unternehmen. Deswegen war ich natürlich gleich Feuer und Flamme, als die Anfrage für dieses Kooperationsprojekt in mein Postfach geflattert kam.
Der mit dem Label Rouge ausgezeichnete Lachs wächst an der Westküste der Highlands in Salzwasserlochs auf, hierbei spielen naturnahe Aufzuchtmethoden wie niedrige Besetzungsdichte und antibiotikafreie Fütterung eine große Rolle. Nichts liegt also näher, als den Lachs mit zwei schmackhaften Tropfen aus seinem Herkunftsland zu kombinieren. Nachdem der Lachs Sashimi-Qualität hat und ich sowieso schon immer mal etwas beizen wollte (vor allem in pink!), gibt es heute für euch ein Duo vom schottischen Lachs mit Scotch und Gin und ein ganz formidables Gewinnspiel am Ende des Beitrags!

Man nehme für vier Personen

800 g Lachs
Gin (z.B. The Botanist)
Whisky (z.B. The Macallan)**
1 Knolle Rote Beete
1 rote Zwiebel
1 Stengel Dill
Fleur du Sel
Pfeffer
Rohrohrzucker (Fun Fact: Ich lese jedes Mal Rohr-Ohr-Zucker...)

**An alle Whiskyliebhaber und ganz besonders Alex/finestuffenthusiast, die angesichts des Flaschenetiketts die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ja, ich habe diesen Whisky zum Beizen von Lachs verwendet. Ja, es ist der Pommery-Import mit vierstelligen Postleitzahlen. Ja, der hat einen aktuellen Wert von 280 Euro die Flasche. Ich wusste das auch vorher!

 1. Lachs waschen, gut trocken tupfen und in vier gleich große Stücke teilen, zwei Stücke werden dann je zu einem "Beizpäckchen". Zwiebeln in Ringe und Rote Beete in Scheiben schneiden. Falls ihr wie ich ebenfalls kein zu großer Rote Beete Fan seid, empfehle ich euch dringend, die frische und nicht gekocht-vakuumierte Version zu verwenden, letztere gibt leider ordentlich Geschmack und nicht nur Farbe an den Fisch ab und war mir dann teilweise echt etwas zu krass.

2. Für die Würzmischung 2 EL Salz mit 2 EL Rohrohrzucker und 1 EL Pfeffer mischen. Diese auf den Lachsseiten gleichmäßig verteilen, dann mit 1 EL Gin bzw. Whisky beträufeln. Die Ginvariante mit den Rote-Beete-Scheiben, die Whiskyversion mit Zwiebelringen und Dill bedecken.


3. Jetzt kommt der knifflige, sauereianfällige Teil: Die beiden Hälften zu je einem Päckchen vereinigen und mit viel Frischhaltefolie stramm zusammenwickeln. Die Lachspäckchen in eine Auflaufform betten und beispielsweise mit Dosen beschweren.

4. 48 Stunden im Kühlschrank vor sich hin beizen lassen, dabei die Päckchen immer mal wieder wenden. Den Lachs kurz vor dem Servieren auspacken, abwaschen und gut trockentupfen. Voilà!


Was ihr tun müsst, um ein Stück dieses grandios leckeren Laches gewinnen zu können?
Lasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, was ihr damit zubereiten würdet. Ein Extralos gibt es für alle, die dieses Gewinnspiel auf Facebook oder Instagram teilen.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.12.2017, 24 Uhr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



Montag, 2. Oktober 2017

Wolfsbarsch mit gegrillter Aubergine


Eine Sache, die ich anderswo besonders liebe, sind Supermärkte. Durchschlendern, Ausschau halten nach Dingen, die es hier in Deutschland nicht gibt, und sich - wieder daheim angekommen - drüber freuen. Ob das der weltbeste schwarze Assam-Tee von Twinings ist, den ich bei jedem England-Besuch mitnehme oder Duschgel von Le Petit Marseillais aus Frankreich, manche Sachen haben bei mir mittlerweile Kultstatus...
Was ich hier ebenfalls vermisse sind richtig gute Fischtheken, dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass München einfach nicht am Meer liegt. Und nachdem auch kleine Supermärke in Südfrankreich eigentlich grundsätzlich über eine solche Fischtheke verfügen, wird im Urlaub natürlich dort besonders gerne fürs Abendessen eingekauft...

Pro Person braucht man

einen Wolfsbarsch
eine halbe Aubergine
Oregano
Salbei
Rosmarin
3 Zitronenscheiben
1 Knoblauchzehe (in Scheibchen)
Salz
Pfeffer

1. Für den Fall, dass man vergessen hat, den Fisch im Laden ausnehmen zu lassen: Bauchschnitt, Innereien entfernen, Bauchraum gut ausspülen und schließlich die Kiemen entfernen. Kostet beim ersten Mal leicht Überwindung, aber ist eigentlich richtig schnell gemacht.

2. Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Fisch trockentupfen, Bauchraum gut salzen und pfeffern und mit Kräutern, Knoblauch und Zitronenscheiben füllen. Aubergine halbieren, tief einschneiden, mit Olivenöl beträufeln und salzen und pfeffern.

3. Fisch und Auberginen zusammen in einer Form bei 180 °C ca. 20 - 30 min in den Ofen geben.

P.S.: Am liebsten mag ich bei Fisch grundsätzlich die Bäckchen, deren Fleisch meiner Meinung nach etwas feiner und buttriger ist als der Rest des Fisches, also den Kopf nicht wegwerfen sondern auf jeden Fall probieren!



 
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