Dienstag, 3. Januar 2017

Aprikosen-Rosmarin-Cocktail mit Gin Mare + Verlosung

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Meine erste Begegnung mit Gin Mare als Cocktail mit Oliven und Rosmarin habe ich vor ungefähr eineinhalb Jahren auf einem Event von Fever-Tree gemacht, als der Gin-Trend gerade ins Rollen gekommen war. Umso mehr habe ich mich gefreut, als neulich eine Anfrage von Gin Mare in mein Postfach geflattert ist. Mein ursprünglicher Plan, einen heißen, winterlichen Cocktail zu kreieren, habe ich dann recht schnell verworfen, weil zu den Gin Mare Botanicals Rosmarin, Thymian, Oliven und Basilikum irgendwie nichts wirklich Winterliches passen wollte... Statt dessen bin ich mit Aprikose und Rosmarin bei einer meiner liebsten Kräuter-Obst-Foodpairing-Kombinationen gelandet (eine leckere Tarte und eine Marmelade gibt es hier auch schon auf dem Blog), und habe für euch eine fruchtige Cocktailalternative mit Gin Mare gemixt.

Pro Glas braucht ihr

eine halbe Aprikose (aus der Dose, den Sirup brauchen wir gleich auch noch)
einen Stängel frischen Rosmarin
ein paar Blättchen frischen Thymian
4 cl Gin Mare
100 ml Tonic Water (Fever-Tree Mediterranean oder Thomas Henry passen sehr gut)

Aprikosenhälfte fein würfeln (so fein dass die Stückchen bequem durch einen Strohhalm passen), Rosmarin abflammen, Thymianblättchen abzupfen. Einen großen Eiswürfel ins Glas geben und einen Esslöffel von dem Apriosensirup darüberfließen lassen. Die Aprikosenwürfel und den Thymian darüber verteilen. Den abgeflammten Rosmarin ins Glas stellen, Gin zugeben und mit Tonic Water auffüllen.

Das Beste kommt zum Schluss: Ich darf an eine/n von euch eine Flasche Gin Mare verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst hier bis zum 15.01.17 (24 Uhr) einen Kommentar unter diesem Blogpost. Ein Extralos gibt's, wenn ihr diesen Beitrag noch auf Facebook teilt.
Vielen Dank an Gin Mare für den Gin und die nette Zusammenarbeit!

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Dieser Post enthält Werbung für Gin Mare.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

La Bohème - fantastisch speisen in Schwabing

Für mich als S-Bahn-abhängiges Münchner Kindl (manche würden es auch als aus dem Outback kommend nennen) ist Schwabing eigentlich so grob der Bereich zwischen U-Bahn Giselastraße und Münchner Freiheit. Ich wurde neulich eines Besseren belehrt, und zwar als eine Einladung für das neu eröffnete Restaurant "La Bohème" in mein Emailpostfach flatterte. Denn dort, wo früher die Metro (die ich sogar kannte. Von innen!) stand, entsteht gerade das "Schwabinger Tor", ein neues Stadtquartier mit Bürogebäuden, Wohnhäusern und Restaurants.
Nach einer abenteuerlichen Anreise (wer von der U-Bahn laufen will: bitte rechtzeitig auf die linke Straßenseite wechseln, der Bürgersteig rechts verschwindet einfach plötzlich) bin ich dann doch wohlbehalten im "La Bohème" angekommen. Die Inneneinrichtung wirkt schick aber nicht abgehoben: Hohe, teils unverputzte Wände, viel Kupfer, Kronleuchter, Holz und Leder. Gefällt mir. Auf der Toilette darf man sich mit einem weißen Edding austoben und die Wände bemalen. Gefällt mir auch!
Ein Blick in die Speisekarte verrät, dass man hier nicht arm werden muss, wenn man essen geht. So findet man neben Loup de Mer und argentinischem Rinderfilet wie selbstverständlich auch Flammkuchen oder Ofenbrote. Besonders den Sonntagsbruch für 19 Euro muss ich mir bei Gelegenheit mal live anschauen.


Los ging's mit einem amuse bouche (ich musste tatsächlich grade nach dem Unterschied zwischen amuse bouche und amuse gueule googlen und feststellen: es gibt keinen), gefolgt von Schwarzwurzel mit Herbsttrompeten und Wildkräutern. Wer es, wie ich, ebenfalls noch nie gehört hat: Herbsttrompeten sind Pilze. (Ich musste gerade nochmal bei Wikipedia nachlesen. Die Pilze heißen sonst Toten-Trichterling, aber ich glaube, das macht sich nicht so gut auf der Speisekarte... :D)
Zu jedem Gang gab's natürlich den passenden Wein, von dem ich leider nur nippen konnte, weil ich später noch mit dem Auto fahren musste.
Den Garnelentatar mit Kokos-Madrascurrysuppe mochte ich allein schon für die Art des Servierens (und er schmeckte natürlich wie alles im La Bohème ganz vorzüglich):
Weiter ging's mit einem Onsen-Ei auf Babyspinat mit Nussbutterhollondaise und hauchfein geriebenem schwarzen Trüffel. Onsen-Eier kannte ich bis dato nicht in live und hätte sie mir vermutlich beim Essengehen auch nie einfach mal so bestellt - ein großer Fehler! Anders als bei gekochten Eiern wird das Eigelb nicht bröselig, sondern hat seine ganz eigene Konsistenz und hinterlässt ein unglaublich samtiges Gefühl auf der Zunge. Unbedingt mal probieren!
Ein Novum für mich: Meeräsche mit Graupenrisotto. Ich hatte tatsächlich vorher noch nie Graupen gegessen. (Hallo Mama da draußen, wenn du das liest: Graupen sind echt lecker!)
Es folgte mein Highlight des Abends, das Rinderfilet. Der Rosmarin wurde vom Geschäftsführer Michael Urban am Tisch kurz angeflammt (und die Chemikerin in mir ist eventuell etwas neidisch auf diesen coolen Brenner). Das Fleisch war unglaublich zart und saftig und ich sehr froh, dass es von diesem Gang noch Nachschlag gab.
Den krönenden Abschluss dieses Abends stellte dann noch ein Fondant au chocolat mit Tonkabohneneis dar. Tonkabohne hatte ich irgendwie den Sommer über gar nicht mehr auf dem Schirm, wie konnte ich nur! Sooo lecker!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für diesen schönen Abend bedanken. Ich komme auf jeden Fall wieder. Und falls ihr demnächst mal in München sein solltet, schaut definitiv im "La Bohème" vorbei.

La Bohème Schwabing
Leopoldstraße 180
80804 München

Dienstag, 15. November 2016

Kürbis-Cranberry-Curry


Wenn es so kalt ist wie in den letzten Tagen, dann mag ich abends am liebsten irgendwas Wärmendes. Nachdem ich nicht so der Supperfan bin, gibt's bei mir stattdessen dann Curry. Mein all-time-favorite ist neben einem unglaublich leckeren Butter Chicken aus der Saveurs dieses Curry aus der deli. Eine abgewandelte Version auf Kürbisbasis gibt's heute hier auf dem Blog.

Man nehme für vier hungrige Gäste (oder eine Person die sich dann freut, statt Mensaessen in den Tagen drauf was Leckeres auf dem Teller zu haben...)

1 Hokkaidokürbis 
2 Auberginen 
2 kleine Speisezwiebeln 
1 Knoblauchzehe 
1 kleine Knolle Ingwer 
1 Dose Kokosmilch 
1 Dose Tomaten 
1 Handvoll Cranberries 
Currypulver
Mandelblättchen

1. Auberginen würfeln, in ein Nudelsieb geben und mit 2 TL Salz bestreuen. 15 min Wasser ziehen lassen, dann trockentupfen. In einer Pfanne Öl erhitzen und Auberginen portionsweise schön kross braten.

2. Knoblauch und Zwiebeln hacken, Ingwer reiben und Öl in einem Top erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer 2 Minuten anrösten, dann 2 EL Currypulver darüberstäuben. Kurz weiterbraten, dann mit Kokosmilch und den Dosentomaten ablöschen. Die Cranberries dazugeben und das Ganze ca. eine viertel Stunde köcheln lassen. Danach mit einem Pürierstab fein pürieren.

3. Hokkaido in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Auberginen zur Sauce geben. Auf niedriger Flamme köcheln, bis der Kürbis durch ist (ich mag ihn noch mit biss und nicht zu weich). Jetzt mit Pfeffer und gegenebenfalls Salz nachwürzen (braucht man aber finde ich fast nicht, weil die Auberginen gut Salz abgeben). Mit Mandelblättchen bestreuen und zu Reis servieren.



 
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