Dienstag, 21. Oktober 2014

Kürbisravioli

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Foodblogger da draußen, kennt ihr das auch? Manche Rezeptposts spart man sich so lange auf, bis man sie fast vergessen hat. So ging es mir mit diesen Kürbisravioli, die ich zwar schon Anfang August (ja, es ist jetzt Mitte Oktober!) für die Herbstausgabe von Chateau et Chocolat gekocht und geshootet, aber euch noch überhaupt nicht gezeigt hatte...

Für den Nudelteig braucht man

400 g Mehl
4 Eier
etwas Olivenöl
Salz

Für die Füllung braucht man

800 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido)
1 Zwiebel
120 g geriebenen Parmesan
1 Ei
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

1. Für den Nudelteig werden die Eier, das Mehl, etwas Olivenöl und eine Prise Salz zu einem festen Teig verknetet. Je länger, desto besser. Besonders gut wird der Nudelteig übrigens, wenn er am Vortag vorbereitet wird und dann über Nacht in Frischhaltefolie eingepackt im Kühlschrank lagert.

2. Für die Füllung wird zunächst die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten und mit etwas Butter glasig gedünstet. Dazu kommt dann der ebenfalls in kleine Würfel geschnittene Kürbis. Auf mittlerer Flamme weich kochen lassen, bis der Kürbis zu einem feinen Mus zerfällt. Das Kürbispüree etwas auskühlen lassen, dann den Parmesan und das Ei unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

3. Nudelteig peu à peu dünn ausrollen, mit dem Rand eines Glases Kreise ausstechen, Füllung mithilfe eines Teelöffels in die Mitte portionieren und Ravioli halbmondförmig zusammenklappen. Den Rand rundherum mit den Fingern gut zusammendrücken. Für diese Masse an Ravioli empfiehlt sich definitiv die Verwendung einer Nudelmaschine...

4. Ravioli in reichlich Salzwasser ca. 2 - 3 Minuten köcheln lassen und z.B. mit Salbeibutter servieren.

Top-Tipp: Wenn ich Ravioli mache, serviere ich sie selten am gleichen Tag (Grund: Nach 3,5 h Ausrollen-Ausstechen-Füllen-Verschließen bin ich selten in der Stimmung, noch Gäste zu empfangen ;). Ich friere die Ravioli daher auf einem kleinen Brettchen in der Gefriertruhe ein und gebe sie dann bemehlt in einen Gefrierbeutel, damit sie nicht zusammenkleben. So sind die Ravioli gut portionierbar und vor allem lohnt sich das Vorbereiten größerer Mengen, weil sie nicht sofort gegessen werden müssen.

Und, was schlummern bei euch noch für ungezeigte Rezeptposts herum?

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Kommentare:

  1. Die Ravioli klingen super lecker. Ich könnte momentan eh jeden Tag Kürbis essen ;)
    Bei mir schlummert tatsächlich noch ein Sommer-Post. Irgendwie kam ich nie dazu ihn zu posten oder habe ihn vergessen und jetzt ist es zu spät. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt ;)
    Viele Grüße,
    Jana

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  2. Wow, richtig schöne Bilder! Ich liiiebe Nudeln. Bei mir gibt es mindestens 3x die Woche Nudeln :D
    Ich würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbeischaust! Ich habe auch erst vor Kurzem Kürbis-Ravioli auf meinem Blog vorgestellt, allerdings mit Garnelen. Die Kombi fand ich mega lecker! Beim nächsten Mal werde ich deine ausprobieren :]

    Liebe Grüße
    strawberry-colored

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  3. Ohja - Kürbisravioli muss ich dieses Jahr auch noch machen :) Standen eigtl fürs WE auf dem Programm, bis dann der Hexenschuss kam... Na dein Blogbeitrag wird mich jedenfalls daran erinnern, sie bald zu machen, hab ihn mir mal gemerkt :)

    Liebe Grüße!!
    Ela

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  4. Kürbisravioli klingt nach einem verdammt guten Plan! Generell könnt ich Kürbis momentan ständig essen. Und du erinnerst mich daran, dass ich noch ein Kürbiskern-Rezept in der Pipeline habe haha
    Liebste Grüße, Mia

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Ich freue mich über deinen Kommentar! <3

 
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