Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ottolenghi-inspirierter Ofenkürbis mit Tahine und Pistazien

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Am letzten Wochenende wurde offiziell unsere Ackersaison beendet. Karotten und Fenchel habe ich neulich schon als Snack nach dem Sport vernichtet (so groß war die Ausbeute da leider nicht...), aber die Zwiebeln und Rote Bete fristen seitdem in meinem Vorratsschrank ihr tristes Dasein. Eigentlich mag ich nämlich Rote Bete so pur gar nicht. Beim Stöbern nach Kürbisrezepten bin ich dann durch Zufall bei foto e fornelli auf ein (schon abgewandeltes) Ottolenghi-Rezept für Ofenkürbis gestoßen, das irgendwie ziemlich abgefahren und lecker klang. Und ich dachte, dass Rote Bete da vielleicht ganz gut dazu passen könnten... Stimmt auch, und in der Form schmecken sogar mir Rote Bete.
Ein weiteres Novum hier auf dem Blog: Ich habe mich gestern zum ersten Mal ganz spontan an mystic light photography versucht, ohne richtige Foodprops, ohne richtigen Untergrund (das da ist mein Küchentuch), als Lichtquelle ganz provisorisch auch nur meine Wohnzimmertischfunzel... Und irgendwie mag ich's trotzdem... :)

Für ca. drei Portionen braucht ihr

1 Hokkaidokürbis
1 Knolle Rote Bete (frisch)
2 kleine Zwiebeln
1 Handvoll Pistazien
125 g Joghurt
2 EL Tahine
1 EL Zitronensaft
Olivenöl

1. Ofen auf 220 °C vorheizen. Kürbis waschen, in Spalten schneiden. Rote Bete schälen und würfeln. Zwiebeln in Ringe schneiden. Auf einem Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln. Salzen und pfeffern. 30 min (Mitte, Ober- und Unterhitze) backen, dabei gelegentlich wenden.

2. Für den Dip Tahine mit Joghurt und Zitronensaft verrühren. Pistazien hacken.

3. Gemüse auf einer Platte anrichten, Dip darübergeben und mit Pistazien bestreuen.

Ich hoffe, euch schmeckt das Ganze so gut wie mir!

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Kommentare:

  1. Ist das eine Schieferplatte oder aus welchem material ist die? Die Düster-Fotos finde ich prima :-).

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    1. Ja genau, das ist ne Schieferplatte :) Ich glaube, es würde sich lohnen, davon noch ne größere anzuschaffen, irgendwie taugt mir das mit den dunklen Fotos nämlich auch...

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  2. Das Rezept liest sich sehr gut an. Ich mag ja rote Beete...auch im Rohen zustand. Aber noch mehr im Salat.
    Die Fotos finde ich gelungen...ohne großen Schnick-Schnack. Muss nicht immer sein :)
    LG, Diana

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